Der nächste Tag brach herein. Endlich wurden mal wieder die Socken gewechselt, sich gewaschen und angezogen - wir bekamen ja Besuch. Und vorallem Frühstück....
Nach dem großen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum HeidePark in Soltau. Und wie das so üblich ist, kommen die immer zu spät, die den kürzesten Weg haben. So kamen auch wir nicht pünktlich zum Öffnen der Tore, sondern viel später und mußten so and der Kasse ewig (ca. 10 Minuten) warten. Doch dann ... dann durften wir rein und endlich auf die Toilette. (Warum müssen Frauen alle 10 Miuten aufs Klo?!? ;-) und immer zu zweit oder noch mehr, bei Männern würde ich das noch verstehen, wer kann schon allein soviel heben :-) *fg* ).
Fertig, wo ist das Papier?
Was nun in so einem großen Freizeitpark? Erstmal den Magen auf Hochtouren bringen - wo ist die nächste Schiffsschaukel?
Das ist schön, ganz nach oben, für kurze Momente schwerelos sein und bloß nicht ko...ko...ko...
Magen war wach, Frühstück noch drin, also weiter zu den Rummelplatz Attraktionen.
Enterprise, TopSpin, BreakDancer, da war das Frühstück gut verrührt, aber zum Glück immer noch drin.
Jawohl, schön über Kopf.
Ich paßte sogar geradeso noch ganz rechts ins Bild. Doch wie mag der dritte von rechts mit Spitznamen heißen?
Richtig: das ist Nase bzw. Hangar.
Warum? Naja, Nase ist ja wohl klar. Hangar entstand eines Morgens eine Fliege in seiner Nase landen wollte, dazu meinte ich nur, daß sie wohl dachte es wäre ein Hangar. *lol*
Von nun an gings durch Achterbahnen und Loopingbahnen, sowie "Hängende Beine" oder "Beinebaumel-Bahn". Zwischendurch ein Plockeneis (besser bekannt als Solero Shots). Doch nun war die Erfrischung von außen nötig - also ab in Richtung Mountain Rafting. Mist, viel zu lange Schlange, aber egal rein ins Haus.
Wir hatten natürlich das Glück als Erste das Super-Feature auszupro-bieren. Ins Boot gesetzt - es begann zu nieseln. Abgefahren - es be-gann zu regnen. Aus dem ersten Tunnel raus - es goß in Strömen. Da war auch das Wasser im rasenden Wildbach und der Wasserfälle eigentlich egal.
Eigentlich? Ja, es gab immer noch einige, die jedem Tropfen auswichen oder wegen jedem Spritzer schrien. Doch endlich - die Fahrt war zu Ende. So schauten wir uns gemütlich im warmen Hause die Bilder an, erleichterten unsere Kleidung einwenig vom Wasser und begaben uns nach draußen. Doch welch ein Wunder es schien die Sonne, als hätte es nie geregnet. Doch wir waren naß bis auf die letzte Socke.
Die Eisverkäuferin konnte sich auch nicht mehr halten vor lachen. So erging es auch vielen anderen, die uns sahen.
Aber wir waren bedient. Ab zum Zeltplatz die naßen Klamotten los werden.
Wenigsten hatten die Deos standgehalten, man hätte es zwar sowieso nicht gesehen, aber das waren die einzigen trockenen Stellen.
Bilder zum Vorher/Nachher-Vergleich seht ihr ja :)
Nun machten wir uns auf dem Weg zu Ausgang, um zum Zeltplatz zurück zu fahren. Wir hatten zum Glück bisher an Kleidung gespart, so daß wir noch ein paar saubere und trockene Sachen hatten und auch die Mädchen sich etwas trockenes anziehen konnten.
Wir wollten ja am Abend noch grillen. Also Klamottenwechsel, nasse Kleidung aufgehängt und Zeit vertrieben - zum Essen wars noch zu früh.
Auch der Abend sollte noch ganz lustig werden. Nicht zuletzt durch das fiese Witzebuch, daß uns schon die Tage vorher erheiterte.
|