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Männercampen 2000 - Teil 1
Das Männercampen - die wahrscheinlich chaotischste Zelttour, die es je gab.

Wir hatten uns überlegt, daß wir mal in aller Ruhe Urlaub verbringen wollten, also ohne Frauen. Es sollte auch nicht zu teuer werden, so daß wir schließlich uns für ein ordentliches Männercampen entschieden.

Zu siebt - einer behauptet immer noch wir waren acht, na ja was kann man schon von Grobmechanikern ;-) erwarten - machten wir uns dann auf den Weg.

Eigentlich wollten wir auf einem der besten Campingplätze unsere Zelte aufschlagen, dieser war aber leider schon ausgebucht. So fuhren wir zum nächsten weiter (mußte allerdings auch in der Nähe von Soltau sein, da wir in den Heide-Park wollten).

Schon an der Anmeldung wollte man uns nicht reinlassen, da wir ein "wenig" laut waren. ;-) Sagen wir mal so, der Start eines Flugzeugs ist nichts dagegen ;-)
Aber man stellte uns dann doch in die hinterste Ecke des Platzes, wo nur noch eine Familie campte, die es aber nicht lange mit uns aushielt, was ich übrigens überhaupt nicht verstehen kann. ;-)
Zelte standen, kleine Erholung, und dann los Vorräte für 2 Tage kaufen. Großes Getummel im Supermarkt (ich glaub auch hier fielen wir auf). Vorräte gekauft, ab zu den Zelten und einen schönen Abend machen. ;-) Es wurde der erholsamste Abend, den wir hatten, denn alle anderen wurden eher stressig.

Erdnuß-Spielereien am Abend, oder war es ausstreuen von Vogelfutter?

Am nächsten Morgen war jedesfalls nicht mehr viel von den Erdnüssen zu sehen.

Damit wir nicht verhungerten brauchten wir einen Grill, um unser Grillgut zu erwärmen. Diesen Grabbeltischgrill hatte ich versucht zusammenzubauen, war aber schwierig, da kaum ein Teil paßte ohne es hin- und herzubiegen. Zum Schluß sah das Teil dann wie ein Grill aus und erfüllte seinen Zweck, denn wir sind nicht verhungert. Er hielt dann zwar nur diese Woche, aber was solls.

Am nächsten Morgen, äh Mittag, gab es doch einige Schwierigkeiten aus dem Bett, bzw Schlafsack zu kommen.

Der Abend war vielleicht doch etwas zu anstrengend und zu lang.

Aber irgendwie kamen wir dann doch aus dem Zelt und konnten dann den nächsten Tag - zumindest zur Hälfte, war ja schon Mittag - geniessen.

Ein wenig schwimmen in der campingplatz-eigenen Schwimmhalle - 5x20m Becken oder so. Zum Erfrischen reichte es.

Die Vorräte wurden auch immer weniger und der Müll verteilte sich auch gleichmäßig über unsere Plätze.

So konnte doch auch der nächste Tag anbrechen.


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